FDP Kreisverband Frankfurt am Main

Freitag, 18. Mai 2012

30.09.2010

FDP: Gute Nachricht aus Berlin – Einhausung weiter möglich

„Dass der Bundesverkehrsminister die Idee einer Einhausung der A 661 nicht zumindest einer weiteren Prüfung unterziehen will und nicht wie sein Vorgänger gleich abgelehnt hat, ist bereits eine gute Nachricht. Die Realisierung des Lärmschutzprojektes ist also weiterhin möglich“, kommentiert Daniel Sachs, Vorsitzender der FDP Ortsgemeinschaft 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) das Ergebnis der entsprechenden Gespräche der Oberbürgermeisterin in Berlin. „Bei realistischer Betrachtung war eigentlich auch kein besseres Resultat zu erwarten, denn nur blauäugige Phantasten hätten auf weiter gehende Zugeständnisse gehofft. So bleibt die Chance auf die Einhausung und die damit verbundenen Möglichkeiten einer Reparatur der stark beeinträchtigten Stadtlandschaft im Frankfurter Osten erhalten.“
Mit der Formulierung seiner Bedingungen für eine finanzielle Beteiligung des Bundes habe der Bundesverkehrsminister nun den Ball an seinen hessischen Ministerkollegen weitergespielt. Es sei zu hoffen, dass dieser sich nicht als Spielverderber erweise sondern sich seinerseits ebenfalls mit dem Thema konstruktiv auseinandersetzt. Die Oberbürgermeisterin müsse sich daher zügig auch in Wiesbaden um Ziel führende Gespräche bemühen.
Sachs: „Eine Einhausung der A661 würde dem ganzen Frankfurter Osten nützen. Abgesehen von dem erhöhten Lärmschutz könnte eine riesige Fläche zur vielfältigen Nutzung erschlossen werden. Die Realisierung dieses Jahrhundertprojekts wäre ein großer Wurf für den gesamten Frankfurter Osten."
Detlef Stange, FDP Vertreter im Ortsbeirat 11 fügt hinzu: „Im Sinne der Gesundheit der Anwohner müssen aber trotzdem auch die Planungen für die Lärmschutzwände erst einmal fortgesetzt werden, denn ob die Einhausung wirklich kommt, steht in den Sternen. Angesichts der vagen Äußerungen des Bundesministers ist es den Bürgern nicht zuzumuten, weiter hingehalten zu werden. Die Planungen für Lärmschutzwände dürfen nicht gestoppt werden."


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