FDP Kreisverband Frankfurt am Main

Freitag, 18. Mai 2012

22.11.2011

FDP: Kein Verständnis für Ausschluss der Presse bei Flugrouten-Veranstaltung

Der Ausschluss der Presse bei der Informationsveranstaltung der Deutschen Flugsicherung (DFS) zu den geänderten Flugroten findet bei der FDP Römerfraktion kein Verständnis.

Gert Trinklein, umweltpolitischer Sprecher: „Dass interessierte Bürger bei der zur alleinigen Information der Stadtverordneten gedachten Veranstaltung außen vor bleiben mussten, hatte ja schon im Vorfeld zu einiger Kritik geführt. Gleichwohl kann man für diesen Schritt noch ein gewisses Verständnis aufbringen. Denn bei einem solchen Thema, das die Öffentlichkeit derart stark bewegt, war mit einem Besucherandrang zu rechnen, der den vorgesehenen Rahmen aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich gesprengt hätte. Völlig inakzeptabel ist aber der überraschende und kurzfristige Ausschluss der Pressevertreter, offensichtlich auf alleinigen Druck der DFS. Gerade weil die Öffentlichkeit ein immenses Interesse an Auskünften zu den geänderten Flugrouten hat, hätte die Berichterstattung in der Presse den berechtigten Anspruch der Bürger auf Information zumindest in Ansätzen entsprochen. So aber muss man den Eindruck gewinnen, die Deutsche Flugsicherung scheue nicht nur die Auseinandersetzung mit der Öffentlichkeit, sondern und auch eine eventuelle kritische Berichterstattung in der Presse. Die DFS legt mit dieser Maßnahme ein arrogantes Obrigkeitsverhalten an den Tag, das nicht zu akzeptieren ist. Erst recht nicht von einer halbstaatlichen Organisation, die als ehemalige Bundesbehörde eigentlich im Dienste und zum Wohl der Bevölkerung agieren sollte. Das Gegenteil scheint aber der Fall zu sein. Genauso unverständlich ist aber auch, dass der Magistrat und die Oberbürgermeisterin sich von der DFS derartig kommandieren und an der Nase herum führen lassen.“


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