01.02.2011
FDP: Folgen der geplatzten Börsenfusion offen
Die Nachricht von der durch die EU-Kommission gestoppten Fusion der deutschen Börse und der New York Stock Exchange kommentiert der Vorsitzende des FDP Kreisverbandes Frankfurt, Dirk Pfeil, wie folgt: „Auf den ersten Blick schein zunächst die Gefahr eines Bedeutungsverlustes des Börsenstandortes Rhein-Main und eines Arbeitsplatztransfers in Richtung USA gebannt zu sein. Die auch von mir geteilte Befürchtung einer Verschiebung der Machtbalance im Falle einer Fusion in Richtung Wall Street war sicherlich nicht unbegründet. Allerdings gibt es jetzt keinen Anlass dafür, die Hände in den Schoß zu legen. Denn: nach der geplatzten Fusion ist vor einer möglichen anderen Kooperation. Das bedeutet, auch wenn das aktuelle Vorhaben gescheitert sein mag, so bleibt es langfristig für die Deutsche Börse unverzichtbar, sich nach geeigneten Kooperationspartnern umzusehen, um langfristig im internationalen Finanzmarktgeschehen auch weiterhin eine führende Rolle zu spielen. Aus Sicht der FDP muss es oberstes Ziel der Politik bleiben, den Börsenstandort Frankfurt/Eschborn zu sichern und zu stärken und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu erhalten.“




