20.12.2011
FDP: Masterplan Industrie - wichtiges Planungsinstrument für den Wirtschaftsstandort Frankfurt
Die Absicht von Industrie und Handelskammer und dem Wirtschaftsdezernenten, gemeinsam einen sogenannten ‚Masterplan Industrie‘ zu erarbeiten, ist sehr zu begrüßen. Das Ergebnis kann sich zu einem wichtigen Instrument für die Zukunftssicherung des industriellen Gewerbes in Frankfurt entwickeln“, kommentiert die Vorsitzende der FDP Römerfraktion, Annette Rinn, das angekündigte Vorhaben von IHK und Magistrat.
„Gerade die Bankenkrise zeigt sehr deutlich, wie wichtig eine möglichst breitgefächerte Wirtschaftsstruktur ist. In Frankfurt besteht in dieser Hinsicht besonderer Handlungsbedarf, denn die heimische Wirtschaft wird augenscheinlich doch sehr stark von der Finanzbranche dominiert. Und wenn, wie es gegenwärtig der Fall ist, die Bankenbranche leidet, wirkt sich das negativ auf die städtischen Steuereinnahmen und den Haushalt aus. Es kommt also darauf an, einen möglichst stark diversifizierten Branchenmix in Frankfurt zu haben. Der Wirtschaftsdezernent begibt sich also zusammen mit der IHK auf einen Weg in die richtige Richtung. Er muss allerdings aufpassen, dass seine Arbeit nicht aus dem Kreis der eigenen Magistratskollegen torpediert wird. Wenn die Umweltdezernentin ein in Fechenheim ansässiges traditionsreiches Unternehmen der Chemiebranche eifrig mit Klagen überzieht, dann konterkariert ihr Vorgehen die vom Wirtschaftsdezernat beabsichtigte Pflege der vorhandenen Unternehmenslandschaft.“




